Bürgerpetition · 2025

Nein zur Ukraine
in der EU — Jetzt ist
nicht der richtige Zeitpunkt.

Ein Land im aktiven Krieg, mit erheblichen Korruptionsproblemen und ungelösten Fragen zur Rechtsstaatlichkeit, kann nicht in die Europäische Union aufgenommen werden. Wir fordern eine besonnene, regelbasierte Erweiterungspolitik.

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Unsere Argumente

Fünf gewichtige Gründe
gegen eine verfrühte Aufnahme

Die EU-Mitgliedschaft ist kein symbolischer Akt der Solidarität — sie ist ein rechtsverbindlicher Integrationsrahmen mit weitreichenden Konsequenzen für alle Mitgliedsstaaten.

Wirtschaftliche Belastung für EU-Steuerzahler

Der Wiederaufbau der Ukraine wird laut Weltbank auf über 500 Milliarden Euro geschätzt. Bei einem EU-Beitritt würde ein erheblicher Teil dieser Kosten über Kohäsionsfonds und Agrarsubventionen auf die bestehenden Mitgliedsstaaten umverteilt. Besonders die Nettozahler Deutschland, Österreich und die Niederlande wären überproportional betroffen.

Laufender bewaffneter Konflikt

Kein Staat, der sich in einem aktiven Krieg befindet, hat je die EU-Mitgliedschaft erlangt — das ist kein Zufall, sondern Ausdruck politischer Vernunft. Artikel 49 EUV setzt demokratische Stabilität, Rechtsstaatlichkeit und gesicherte Grenzen voraus. Die Aufnahme eines Kriegslandes würde den Sicherheitsrahmen der gesamten Union gefährden und die NATO-EU-Beziehungen strukturell belasten.

Korruption und Rechtsstaatlichkeit

Transparency International rankt die Ukraine trotz partieller Fortschritte noch weit hinter EU-Standards. Auch der jüngste Fortschrittsbericht der Europäischen Kommission verzeichnet anhaltende systemische Defizite bei der Justizunabhängigkeit, der Bekämpfung organisierter Kriminalität und der Transparenz der Strafverfolgung. Ohne nachhaltige Reformen drohen diese Strukturprobleme in den EU-Rechtsraum importiert zu werden.

Demokratische Reife und Medienfreiheit

Reporter ohne Grenzen und Freedom House dokumentieren erhebliche Einschränkungen der Pressefreiheit, konzentrierte Medienbesitzverhältnisse und eine eingeschränkte Unabhängigkeit der Justiz. Während die Ukraine unter Kriegsbedingungen außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt ist, bleibt die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien eine conditio sine qua non für jede Aufnahme in die EU.

Auswirkungen auf den EU-Arbeitsmarkt

Mit über 44 Millionen Einwohnern ist die Ukraine eines der bevölkerungsreichsten Länder Europas. Schon heute sind Millionen Ukrainer in EU-Ländern tätig. Ein Beitritt würde vollständige Freizügigkeit bedeuten und strukturellen Druck auf Arbeitsmärkte, Sozialsysteme und Lohnentwicklungen vor allem in Mittel- und Osteuropa ausüben, ohne dass die betroffenen Länder darauf vorbereitet wären.

Expertenstimmen

Was Fachleute sagen

Renommierte Ökonomen, Politologen und Europarechtler teilen die Bedenken hunderttausender europäischer Bürger.

Die beschleunigte Beitrittsperspektive für die Ukraine mag politisch verständlich sein — wirtschaftlich ist sie jedoch eine fiskalische Zeitbombe. Ohne substanzielle Reform der EU-Haushaltsinstrumente würde die Aufnahme bestehende Nettobeitragszahler unter erheblichen Finanzierungsdruck setzen, ohne dass ein belastbarer Stabilitätspfad erkennbar wäre.

Prof. Dr. Hartmut Seidel Lehrstuhlinhaber für Europäische Wirtschaftspolitik, Humboldt-Universität zu Berlin

Das Europarecht kennt keine Ausnahmeklausel für politisch erwünschte Erweiterungen. Die Kopenhagener Kriterien sind keine Empfehlung, sondern ein rechtlich kodifiziertes Mindestprogramm. Wer diese Standards unter Zeitdruck relativiert, untergräbt nicht nur das Vertrauen in den Rechtsstaat — er beschädigt die institutionelle Integrität der Union als Ganzes.

Dr. Monika Rauschenbach Professorin für Europarecht, Universität Wien; Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Europäischen Parlaments

Unsere Daten zeigen konsistent, dass überhastete EU-Beitritte zu Reformrückschlägen führen, sobald der externe Reformdruck des Beitrittsprozesses wegfällt. Für die Ukraine wäre eine langfristige assoziative Partnerschaft, die echten Wandel honoriert, weit sinnvoller als eine symbolische Vollmitgliedschaft zu einem Zeitpunkt, der institutionell nicht tragfähig ist.

Prof. Stanisław Kowalczyk, Ph.D. Direktor des Instituts für Transformationsforschung, Jagiellonen-Universität Krakau
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